Was ist Facesitting

Facesitting: Lustvolle Stimulation, Machtspiel und Erniedrigung

Facesitting ist eine BDSM-Praktik, bei der eine Person sich mit dem Genitalbereich auf das Gesicht einer anderen Person setzt. Dabei kann es verschiedene Motive und Aspekte geben. Für manche Menschen steht die sexuelle Stimulation im Vordergrund. Durch den direkten Kontakt und die Reibung können sowohl der/die oben Sitzende als auch der/die unten Liegende lustvolle Empfindungen erleben. Dies kann Teil des Vorspiels oder des sexuellen Akts sein.

Facesitting als Machtspiel

Facesitting kann aber auch einen Machtaspekt haben. Hierbei nimmt die sitzende Person eine dominante Position ein, während die Person, deren Gesicht als Sitzgelegenheit dient, eine submissive Rolle einnimmt. Der Akt des Facesittings kann somit als symbolischer Akt der Unterwerfung oder Dominanz genutzt werden.

Für manche Menschen kann Facesitting auch eine Form der erotischen Demütigung oder Erniedrigung sein. Das Gefühl der Ausgeliefertsein und Kontrollverlust können dabei sexuelle Erregung und Befriedigung bieten.

Es ist wichtig zu betonen, dass Facesitting nur mit eindeutigem Einverständnis und gegenseitigem Respekt ausgeführt werden sollte. Beide Partner sollten vorher über ihre Grenzen, Bedenken und Sicherheitsvorkehrungen sprechen. Ein Safeword oder eine andere Kommunikationsmethode sollten vereinbart werden, um sicherzustellen, dass jederzeit eine sofortige Unterbrechung möglich ist, falls einer der Beteiligten sich unwohl fühlt.

Für wen ist Facesitting geeignet?

Facesitting ist grundsätzlich für alle erwachsenen Personen geeignet, die einvernehmlich Interesse daran haben und sich von der Praktik angezogen fühlen. Es kann von heterosexuellen, homosexuellen und bisexuellen Menschen praktiziert werden.

Facesitting kann sowohl für Personen, die ihre dominante Seite ausleben möchten, als auch für Personen, die ihre submissive Seite erforschen möchten, geeignet sein. Es ist jedoch wichtig, dass alle Beteiligten vorher über ihre Wünsche, Grenzen und Erwartungen sprechen, um sicherzustellen, dass die Praktik für alle angenehm und einvernehmlich ist.

Es ist auch wichtig zu beachten, dass nicht alle Menschen Facesitting als angenehm empfinden oder es möglicherweise aufgrund von körperlichen oder emotionalen Gründen ablehnen. Jeder hat individuelle Vorlieben und Grenzen, und es ist wichtig, diese zu respektieren und zu akzeptieren.

Wer praktiziert Facesitting?

Facesitting kann von Menschen aller Geschlechter und sexuellen Orientierungen praktiziert werden. Die Praktik ist nicht auf eine spezifische Gruppe von Personen beschränkt. Sowohl dominante als auch submissive Partner können Interesse am Facesitting haben. Es gibt Menschen, die Facesitting als Teil ihres BDSM-Spiels oder ihrer Machtspiele nutzen, während andere es als eine Form der intimen Stimulation und des sexuellen Vergnügens betrachten. Letztendlich hängt es von den individuellen Vorlieben, Interessen und Einverständniserklärungen der beteiligten Personen ab. Es ist wichtig, dass alle Beteiligten einvernehmlich zustimmen und ihre Grenzen und Präferenzen respektieren.

Welche Abkürzungen gibt es für Facesitting?

Es gibt keine spezifischen Abkürzungen für Facesitting. In der BDSM-Kultur werden jedoch manchmal allgemeine Abkürzungen und Akronyme verwendet, um verschiedene Praktiken zu beschreiben. Hier sind einige gängige Abkürzungen, die im BDSM-Kontext verwendet werden könnten:

  • FS: Facesitting
  • D/s: Dominanz und Unterwerfung (Dominance and Submission)
  • BDSM: Bondage, Disziplin, Dominanz, Unterwerfung, Sadismus, Masochismus
  • SM: Sadomasochismus
  • CBT: Cock and Ball Torture (Penis- und Hodenfolter)
  • SPH: Small Penis Humiliation (Demütigung aufgrund eines kleinen Penis)
  • WS: Watersports (Urin-Spiele)
  • GS: Golden Shower (Natursekt)
  • OTK: Over The Knee (Über dem Knie, bezieht sich auf Spankingposition)

Bitte beachte, dass es wichtig ist, dass alle Abkürzungen und Praktiken in einem einvernehmlichen, respektvollen und sicheren Kontext verwendet werden. Es ist immer ratsam, vorher klare Kommunikation zu haben und Grenzen zu besprechen.

Wie wird Facesitting praktiziert?

Beim Facesitting handelt es sich um eine sexuelle Praktik, bei der eine Person sich mit dem Genitalbereich auf das Gesicht einer anderen Person setzt. Hier sind detailliertere Schritte und Aspekte, die beim Facesitting beachtet werden können:

1. Einverständnis und Kommunikation: Bevor ihr mit dem Facesitting beginnt, ist es wichtig, dass alle Beteiligten einvernehmlich zustimmen und über ihre Wünsche, Grenzen und Erwartungen sprechen. Klärt ab, ob beide Partner Interesse am Facesitting haben und ob es im Rahmen eurer BDSM-Dynamik oder sexuellen Beziehung passt. Offene und ehrliche Kommunikation ist entscheidend, um einvernehmliche und lustvolle Erfahrungen zu gewährleisten.

2. Positionierung: Die sitzende Person kann verschiedene Positionen einnehmen, um sich auf das Gesicht der liegenden Person zu setzen. Hier sind einige Beispiele:

– Kniende Position: Die sitzende Person kniet über dem Gesicht der liegenden Person. Dabei kann sie sich leicht nach vorne lehnen, um den Kontakt zu intensivieren.

– Hockende Position: Die sitzende Person hockt über dem Gesicht der liegenden Person. Diese Position ermöglicht eine größere Kontrolle über den Druck und die Bewegungen.

– Aufrechte Position: Die sitzende Person kann aufrecht sitzen und sich mit den Händen oder den Beinen abstützen, um eine bequeme und stabile Position einzunehmen.

3. Kontrolle und Sicherheit: Die sitzende Person sollte sich bewusst sein, dass das Gewicht auf dem Gesicht der anderen Person liegt. Es ist wichtig, behutsam vorzugehen und darauf zu achten, dass die atembare Öffnung der liegenden Person nicht blockiert wird. Die sitzende Person sollte ihr Gewicht gleichmäßig verteilen und gegebenenfalls Pausen einlegen, um der liegenden Person ausreichend Luft zu geben.

4. Stimulation und Bewegung: Die sitzende Person kann verschiedene Bewegungen ausführen, um Stimulation zu erreichen. Dies kann reibende, kreisende oder auf- und abwärts gerichtete Bewegungen umfassen. Es ist wichtig, die Reaktionen und das Feedback der liegenden Person zu beobachten und gegebenenfalls die Intensität und das Tempo anzupassen.

5. Kommunikation und Pausen: Während des Facesittings ist eine offene Kommunikation unerlässlich. Vereinbart ein Safeword oder ein anderes Signal, um anzuzeigen, wenn eine Pause erforderlich ist oder Unbehagen auftritt. Die sitzende Person sollte aufmerksam sein und das Wohlbefinden der liegenden Person im Auge behalten. Achtet auf verbale oder nonverbale Zeichen, die auf Zustimmung oder Unbehagen hinweisen.

6. Nachsorge: Nach dem Facesitting ist es wichtig, sich Zeit für Nachsorge und Nähe zu nehmen. Sprecht über eure Erfahrungen, zeigt Zuneigung und kümmert euch um das körperliche und emotionale Wohlbefinden des Partners.

Es ist entscheidend zu betonen, dass Facesitting nur mit einvernehmlicher Zustimmung und gegenseitigem Respekt praktiziert werden sollte. Respektiert die Grenzen und Wünsche eures Partners und haltet euch an die vorher vereinbarten Absprachen. Achtet auch auf die körperliche Verfassung beider Partner, insbesondere auf Atembeschwerden, Rücken- oder Nackenprobleme oder andere gesundheitliche Einschränkungen.

Darüber hinaus können folgende Tipps die Erfahrung beim Facesitting verbessern:

  • Hygiene: Achtet auf eine gründliche Intimhygiene vor der Praktik. Eine saubere Umgebung und gepflegte Genitalien tragen zum Wohlbefinden bei.
  • Lubrikation: Verwendet Gleitmittel, um Reibung zu reduzieren und die Stimulation angenehmer zu machen.
  • Spiegelung der Körperreaktionen: Achtet auf die Körpersprache und die Reaktionen eures Partners. Dies ermöglicht euch, auf seine Bedürfnisse einzugehen und die Intensität oder die Art der Stimulation anzupassen.
  • Kommunikation währenddessen: Sprecht während des Facesittings miteinander, um sicherzustellen, dass sich beide Partner wohl fühlen und die Erfahrung genießen. Verwendet einfache Worte oder vorher vereinbarte Zeichen, um Feedback oder Anweisungen zu geben.
  • Nachbesprechung: Nehmt euch nach dem Facesitting Zeit für eine Nachbesprechung, um über eure Erfahrungen, Vorlieben und eventuelle Anpassungen zu sprechen. Dies kann dazu beitragen, dass zukünftige Erfahrungen noch angenehmer werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass diese Informationen als allgemeine Hinweise dienen und dass die individuellen Vorlieben und Grenzen jedes Paares variieren können. Jede Praktik im BDSM-Bereich sollte auf einvernehmlicher Basis und mit Respekt für die persönlichen Bedürfnisse und Grenzen der Partner erfolgen.

Facesitting als Dienstleistung bei einer Sex-Workerin

Wenn du Facesitting als Dienstleistung bei einer Sexworkerin erleben möchtest, kläre unbedingt vorher ab, ob dies zu ihrem Service gehört. Auch nach den unterschiedlichen Möglichkeiten bei der Dame, solltest du dich vorab informieren. Ist ein Facesitting zum Beispiel nur bekleidet möglich, nur in Unterwäsche oder auch komplett nackt? Ein reines Facesitting schließt noch keine Leckspiele mit ein! Möchtest du sie gerne lecken und mit deiner Zunge verwöhnen? Dann frag vorher, ob dies möglich ist und wenn ja, ob nur im analen Bereich oder auch vaginal.

So werdet ihr beide eine wundervolle Session erleben!

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